MARIA IMMACULATA SÄULE


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Gemeinde: Guntramsdorf
Kategorie: Religiöse Kleindenkmäler | Hochsäulen, Pestsäulen- und -kreuze | Mariensäulen
Zeitkategorie: 18. Jahrhundert


Chronik:
Die Säule wurde von der Gemeinde anlässlich des Erlöschens der Pest errichtet.



Beschreibung:
Barocke Mariensäule, auf dem Sockel befinden sich die Statuen der Hl. Rochus, Sebastian, Karl Borromäus. In den Zwickeln sind Reliefs angebracht.




Kommentare

Aus der Ortschronik

Die Mariensäule auf dem Kirchenplatz mit dem Standbidl der Unbefleckten Jungfrau. Zu Füßen der Statue stehen vier Pestpatrone, und zwar der hl. Rochus (gest. 1327), dargestellt als Pilger mit der Pestbeule am entblößten Oberschenkel, Sebastian, ein hoher römischer Offizier, der im Jahre 304 seines Glaubens wegen mit Pfeilen beschossen wurde (da der Giftpfeil als Symbol der mordenden Pest galt, wurde Sebastian als Hauptpestpatron verehrt), Karl Borromäus, dargestellt mit dem Kardinalshut auf dem Haupte (Karl Borromäus pflegte als Kardinal von Mailand während des Pestjahres 1576 Pestkranke der Stadt) und der hl. Franz Xaver mit dem Kreuz in der Hand, der große Missionär Indiens, der in den Missionen Pestkranke pflegte (gest. 1552). An drei Wänden des Sockels der Mariensäule sind Reliefs angebracht, die zur Buße mahnen, und zwar der reuige Petrus (kenntlich an den Schlüsseln und am Hahn), der büßende König David (kenntlich an Krone und Harfe) und Jesus am Ölberg (kenntlich durch den schafenden Jünger).

ahofstaedter04. 01. 2018

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Details

Gemeinde / Objektbezeichnung

Lage in der Gemeinde

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Chronik

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Aus der Ortschronik

Die Mariensäule auf dem Kirchenplatz mit dem Standbidl der Unbefleckten Jungfrau. Zu Füßen der Statue stehen vier Pestpatrone, und zwar der hl. Rochus (gest. 1327), dargestellt als Pilger mit der Pestbeule am entblößten Oberschenkel, Sebastian, ein hoher römischer Offizier, der im Jahre 304 seines Glaubens wegen mit Pfeilen beschossen wurde (da der Giftpfeil als Symbol der mordenden Pest galt, wurde Sebastian als Hauptpestpatron verehrt), Karl Borromäus, dargestellt mit dem Kardinalshut auf dem Haupte (Karl Borromäus pflegte als Kardinal von Mailand während des Pestjahres 1576 Pestkranke der Stadt) und der hl. Franz Xaver mit dem Kreuz in der Hand, der große Missionär Indiens, der in den Missionen Pestkranke pflegte (gest. 1552). An drei Wänden des Sockels der Mariensäule sind Reliefs angebracht, die zur Buße mahnen, und zwar der reuige Petrus (kenntlich an den Schlüsseln und am Hahn), der büßende König David (kenntlich an Krone und Harfe) und Jesus am Ölberg (kenntlich durch den schafenden Jünger).

ahofstaedter04. 01. 2018