Buxbaum Kreuz

Religiöse KleindenkmälerKreuzeWeg- oder Feldkreuze

Gemeinde: Groß-Schweinbarth

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Der bei der gräflich traunschen Forstverwaltung als Forstpraktikant in Stellung befindliche 18 Jahre alte Moritz Buxbaum erlitt am 17. Juli 1911 gegen 4h nachmittags einen schweren Unfall, indem er in seinem Aufsichtsreviere "Birngrund", Gemeindegebiet Groß-Schweinbarth im Walde auf ein Eichhörnchen schießen wollte, beim Abziehen des Hahnes seines Jagdgewehres stolperte und ihn die ganze Schrottladung 8mm Schrott in den oberen Teil des rechten Oberschenkels drang.

Der Kleinhäusler Karl Brem, welcher den Schuss und die Hilferufe des Buxbaum hörte, begab sich zur Unfallstelle und fand Vorgenannten mit der Verletzung vor.

Er verband ihn und ließ die Forstverwaltung Groß-Schweinbarth verständigen. Buxbaum wurde in das Forstamtsgebäude überführt, wo er mit Sterbesakramenten versehen wurde. Gegen 1/4 8h abends wurde er mittels Rettungswagen der Gemeinde Bockfließ nach Wien in das k.k. allgemeine Krankenhaus überführt.
Quelle: Floridsdorfer Zeitung vom 5.8.1911 Seite 4 über ANNO

Moritz Buxbaum verstarb am 21.7.1911 im Krankenhaus an seinen Verletzungen - Sterbeeintrag Pfarre Wien Alservorstadtkrankenhaus.

Beschreibung:

Das Buxbaumkreuz ist ein altes Holzkreuz, auf dem ein Kunststoffkreuz befestigt ist. Es ist südwestlich ausgerichtet.

Details

Gemeindename Groß-Schweinbarth
Gemeindekennzahl 30824
Ortsübliche Bezeichnung Buxbaum Kreuz
Objektkategorie 1561 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kreuze | Weg- oder Feldkreuze)

Katastralgemeinde Groß-Schweinbarth -- GEM Groß-Schweinbarth
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1680/5
Ortschafts- bzw. Ortsteil Groß-Schweinbarth Traunwald
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Gerichtsberg
Längengrad 16.619672
Breitengrad 48.3998

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 1.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.8
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Buxbaumkreuz ist ein altes Holzkreuz, auf dem ein Kunststoffkreuz befestigt ist. Es ist südwestlich ausgerichtet.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Der bei der gräflich traunschen Forstverwaltung als Forstpraktikant in Stellung befindliche 18 Jahre alte Moritz Buxbaum erlitt am 17. Juli 1911 gegen 4h nachmittags einen schweren Unfall, indem er in seinem Aufsichtsreviere "Birngrund", Gemeindegebiet Groß-Schweinbarth im Walde auf ein Eichhörnchen schießen wollte, beim Abziehen des Hahnes seines Jagdgewehres stolperte und ihn die ganze Schrottladung 8mm Schrott in den oberen Teil des rechten Oberschenkels drang.

Der Kleinhäusler Karl Brem, welcher den Schuss und die Hilferufe des Buxbaum hörte, begab sich zur Unfallstelle und fand Vorgenannten mit der Verletzung vor.

Er verband ihn und ließ die Forstverwaltung Groß-Schweinbarth verständigen. Buxbaum wurde in das Forstamtsgebäude überführt, wo er mit Sterbesakramenten versehen wurde. Gegen 1/4 8h abends wurde er mittels Rettungswagen der Gemeinde Bockfließ nach Wien in das k.k. allgemeine Krankenhaus überführt.
Quelle: Floridsdorfer Zeitung vom 5.8.1911 Seite 4 über ANNO

Moritz Buxbaum verstarb am 21.7.1911 im Krankenhaus an seinen Verletzungen - Sterbeeintrag Pfarre Wien Alservorstadtkrankenhaus.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Buxbaum Kreuz 1
2011
Elisabeth Kammerer

Buxbaum Kreuz 2
2011
Elisabeth Kammerer

Buxbaum Kreuz nach Renovierung
8.3.2023
Manfred Romstorfer

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Protokoll über die Zeugnisse der Volksfrömmigkeit in der Hochleiten/Weinviertel, unveröffentlichtes Manuskript Wolkersdorf 1968 von Dr. Werner Galler (erste Variante) Herrn Hubert Schramm sen. und Unterlagen von Herrn Mag. Benedikt Abensperg und Traun (zweite Variante).
Quelle: Floridsdorfer Zeitung vom 5.8.1911 Seite 4 über ANNO

Datum der Erfassung 2012-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2025-03-29
letzter Bearbeiter Edith Mauritsch

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.