Corona-Bildstock
Religiöse KleindenkmälerBildstöckePfeiler- und Säulenbildstöcke
Gemeinde: Poysdorf
Zeitkategorie: 21. Jahrhundert, 1. Hälfte
Chronik:
40 Jahre nach dem letzten Bau eines Bildstocks in der Gemeinde Poysdorf erinnerte sich Dachdeckermeister Reinhard Gotsch an die jahrhundertealte Tradition, zu besonderen Ereignissen ein Zeichen zu setzen. So ließ er im Februar 2025 eine von Franz Koreiman aus St. Oswald im Rosental gefertigte Säule in der Riede Kirchberg aufstellen. Die Statue der hl. Corona wurde von Grödner Schnitzmeistern gestaltet.
Beschreibung:
Details
Gemeindename | Poysdorf |
Gemeindekennzahl | 31644 |
Ortsübliche Bezeichnung | Corona-Bildstock |
Objektkategorie | 1531 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Pfeiler- und Säulenbildstöcke) |
Katastralgemeinde | Poysdorf -- GEM Poysdorf |
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | Ried Kirchberg |
Ortschafts- bzw. Ortsteil | |
Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Ried Kirchberg |
Längengrad | 16.621722 |
Breitengrad | 48.670549 |
denkmalgeschützt | nicht geschuetzt |
Höhe (m) | |
gemessen od. geschätzt | -- |
Breite (m) | |
gemessen od. geschätzt | -- |
Tiefe (m) | |
gemessen od. geschätzt | -- |
Zustandsklassifizierung | -- |
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | |
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details |
Zeitkategorie | 21. Jahrhundert, 1. Hälfte |
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | 40 Jahre nach dem letzten Bau eines Bildstocks in der Gemeinde Poysdorf erinnerte sich Dachdeckermeister Reinhard Gotsch an die jahrhundertealte Tradition, zu besonderen Ereignissen ein Zeichen zu setzen. So ließ er im Februar 2025 eine von Franz Koreiman aus St. Oswald im Rosental gefertigte Säule in der Riede Kirchberg aufstellen. Die Statue der hl. Corona wurde von Grödner Schnitzmeistern gestaltet. |
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) | Seit Dezember 2019 wurden aus China massenweise Krankheitsfälle mit To-desfolge gemeldet, hervorgerufen durch ein neues Virus vom Typ SARS (Schweres Akutes Respiratorische Syndrom). Am 11. Februar 2020 verlautbarte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den offiziellen Namen für den Erreger, ein spezielles CORONA-Virus: SARS-CoV-2. Die neuartige Infektionskrankheit hieß nun offiziell COVID-19. Als häufigste Symptome wurden Muskelschmerzen, Fieber, Husten und Atembeschwerden beschrieben. Bei 81% der Erkrankten wurde ein milder Verlauf festgestellt. Zu schweren Verläufen kam es bei 14% der Fälle mit einer Lungenentzündung und akutem Atemnotsyndrom, die sogar zum Tod führten. Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgte überwiegend über das Einatmen infektiöser Tröpfchen bei Kontakt mit erkrankten Personen. 2020 wurden 7% aller Todesfälle in Österreich mit CORONA in Zusammenhang gebracht. Seit 1. Juli 2023 ist COVID-19 keine meldepflichtige Krankheit mehr. Während der CORONA-Pandemie (2020-2023) entstanden quer durch Österreich Bildstöcke und Kapellen zu Ehren der hl. Corona. Das namensgleiche Virus, das die Welt in diesen Jahren geißelte, hat die frühchristliche Märtyrerin wieder in Erinnerung gebracht. Die hl. Corona gilt als Schutzpatronin gegen Seuchen. Nach katholischer Betrachtung ist sie auch die Patronin der Schatzgräber und Fürsprecherin bei Geldangelegenheiten. Das Patronat des Geldes verdankt sie ihrem Namen, der auf Deutsch „Krone“ bedeutet. |
Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | Quellen: Johannes Rieder (Hg.), Poysdorfer Marterl- & Wallfahrtsgeschichten, Eigenverlag November 2024. Georg Wlaschitz, Stadtchronik Poysdorf 2020 |
Datum der Erfassung | 2025-02-21 |
Datum der letzten Bearbeitung | 2025-02-22 |
letzter Bearbeiter | Georg Wlaschitz |